Ab 1975...

Ab der Mitte der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts beginnt eine rege Neu- und Umbauphase. - Zu recht spricht man von der "dritte Entstehung" des Spitals.

Von 1975 bis 1993 wurde in drei großen Bauetappen Um- und Ausbauarbeiten am ehemaligen Spitalskomplex vorgenommen. Ohne Übertreibung kann diese Phase als "die dritte Entstehung des Elisabethinenspitals" bezeichnet werden. Untrennbar verbunden mit dieser "dritten Enstehung" steht das Wirken der Sr. M. Consolata Maderbacher, die von 1971 an als Oberin für Kloster und Krankenhaus Verantwortung trägt, und ihrer geistlichen Mitschwestern. Da sich Anfang der 70er Jahre das Krankenhaus der Elisabethinen als total veraltet präsentierte- damals gab es noch Krankensäle mit bis zu 20 Betten – entschloss man sich zum Bau eines Standard-Krankenhauses mit vier Fachgebieten (Medizinische Abteilung, Chirurgische Abteilung, Hals-Nasen- Ohren- Abteilung, Röntgendiagnostik). Mit der Gesamtplanung wurde die Grazer Architektin Dipl.-Ing. Friedrun Hussa beauftragt.
Nachdem im Jahre 1975 das neue Ärzte- und Personalhaus vollendet wurde, wurde 1977 mit dem Neubau eines Bettentraktes begonnen und der Modernisierungsimpuls gesetzt. Das neue Gebäude umfasste vier Krankenstationen und die Spitalsküche. Durch den Neubau ergab sich eine Aufstockung von 190 auf 215 Betten.
Im Jahre 1982 wurde das Personalhaus fertiggestellt, ein Jahr später erfolgte der Spatenstich für das zweite Bettenhaus, das 1985 bezogen werden konnte. 1986 war schließlich auch der OP-Trakt im Parterre fertig gestellt. Die Sanierung des Altbaues, der Röntgen, Labor, Physiotherapie, Endoskopie, Kanzleiräume für Aufnahme, Abmeldung und Sekretariat umfasste, folgte. 1988 hielt im Verwaltungsbereiches die EDV Einzug.
Im Juni 1990 begann nach sorgfältiger Planung der Bau eines Behandlungstraktes mit einer Tiefgarage.


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