Neue Bereichszentrale der Malteser bei den Elisabethinen

Der MALTESER Hospitaldienst, Bereich Steiermark, hat seine Bereichszentrale zu den Elisabethinen verlegt. Bei einem Festakt wurde aus diesem Anlass ein Kooperationsvertrag zwischen dem Souveränen Malteser-Ritter-Orden und dem Orden der Elisabethinen Graz unterzeichnet.

Am 13. Oktober 2016 gab es mehrfachen Grund zur Freude: Der Malteser Hospitaldienst Austria feierte sein 60-jähriges Bestehen, der neue Stützpunkt der Malteser bei den Elisabethinen wurde eröffnet und von Bischof Egon Kapellari gesegnet und die beiden Orden unterzeichneten einen Kooperationsvertrag zur künftigen verstärkten Zusammenarbeit.
Als Ehrengäste geladen waren Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Landeshauptmann a.D. Waltraud Klasnic, Bischof Egon Kapellari, Bischofsvikar Hermann Glettler, Landesrat Christopher Drexler, Bürgermeister Siegfried Nagl sowie Bundesrat a.D. Prof. Herwig Hösele.

Als Zeichen der tiefen Verbundenheit zwischen den Orden verlieh Norbert Graf Salburg-Falkenstein, Prokurator des Souveränen Malteser-Ritter-Ordens, die höchste Auszeichnung des Ordens an Mutter Bonaventura Holzmann, Generaloberin des Konvents der Elisabethinen Graz. „Ich sehe diese Auszeichnung als vorgezogene Ehrung für die gelungene Zusammenarbeit und kann sie nur stellvertretend für den gesamten Konvent entgegennehmen“, so M. Bonaventura in ihren Dankesworten. Als besonderes Zeichen der Verbundenheit mit den Maltesern überreichte sie an KR Martin Auer, Delegat des Souveränen Malteser-Ritter-Ordens für die Steiermark, den Stiftungsbrief der Elisabethinen Graz.

Landeshauptmann Schützenhöfer bedankte sich in seiner Festansprache bei den Orden für das gemeinsame Wirken: „Liest man die Nachrichten, die uns täglich erreichen, kann man leicht mutlos werden. Aber solche Kooperationen wie zwischen den Elisabethinen und den Maltesern zeigen, dass es starke positive Kräfte gibt, die mit vollem Einsatz für Menschen da sind.“ Besonders das Engagement der Ehrenamtlichen strich Schützenhöfer heraus: Bereits seit 2013 sind ehrenamtliche Helfer des Malteser Hospitaldienstes im Betreuten Wohnen der Elisabethinen Graz im Einsatz.
Bischofsvikar Hermann Glettler lobte den Mut zur neuen, noch engeren Zusammenarbeit: „Daran sieht man wieder: Die Elisabethinen sind innovativ. Und beide Orden, die Malteser wie die Elisabethinen, sind unauffällig auffällig in ihren Werken tätig.“ Viel Anerkennung für die Menschlichkeit, mit der die Orden und ihre Mitarbeitenden tätig sind, brachte Landesrat Christopher Drexler zum Ausdruck: „Im Gesundheitsbereich hören wir meistens von nüchternen Zahlen. Deshalb ist es besonders schön, dass hier auf die Menschen geschaut wird. Zwei wichtige Stützen in der Steiermark tun das an diesem Standort jetzt gemeinsam.“ Auch Bürgermeister Siegfried Nagl freute sich über die Vereinigung der Kräfte: „Wir sind dankbar für die Orden in Graz und für all das, was sie in der Stadt leisten.“

Den Festvortrag hielt Landeshauptmann a.D. Waltraud Klasnic, Aufsichtsratsvorsitzende des Krankenhauses der Elisabethinen. „Die Malteser und die Elisabethinen verbindet der Einsatz für die Würde der Menschen“, so Klasnic. Mit Blick auf den Leitgedanken der Elisabethinen sprach sie von einem „Treffpunkt der Hilfsbereitschaft, an dem Menschen handeln, statt nur zu schauen.“

Im feierlichen Rahmen unterzeichneten M. Bonaventura und Prokurator Salburg-Falkenstein den Kooperationsvertrag zwischen den beiden Orden. Durch den neuen Standort der Malteser bei den Elisabethinen wird es eine enge Zusammenarbeit in der Aus- und Fortbildung von Mitarbeitenden geben, besonders in den Bereichen Hospiz und Palliativmedizin.
An Christian Lagger, Geschäftsführer des Krankenhauses der Elisabethinen, wurde als Ausdruck der Wertschätzung und für sein intensives Bemühen um die neue Kooperation die Ehrenmitgliedschaft des Malteser Hospitaldienstes Austria verliehen.

 

 

 


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