325 Jahre Elisabethinen in Österreich

Die Ordensfrauen der Elisabethinen wirken seit 325 Jahren in Österreich. Dieses Jubiläum feierten die Schwestern aus Graz, Linz und Wien mit leitenden Mitarbeitern ihrer Unternehmen am 19. Juni in der Basilika von Mariazell. Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl zelebrierte die Heilige Messe.

„Wir müssen die Menschen froh machen“ – dieser einfach klingende Satz, welcher der hl. Elisabeth zugeschrieben wird, ist für die Ordensfrauen der Elisabethinen seit jeher die Leitlinie ihres Wirkens. Seit 325 Jahren auch in Österreich. Denn 1690 kamen die ersten Elisabethinen nach

Graz und gründeten hier ihr Kloster und Krankenhaus. Von Graz aus zog es die "Hospitalschwestern von der hl. Elisabeth", wie sie damals genannt wurden, weiter nach Klagenfurt und nach Wien, später auch nach Linz und in die benachbarten Länder. Besonders herzlich wurden sie damals nicht empfangen, wie aus den Ordenschroniken hervorgeht.

Heute gehören die Elisabethinen in Graz, Linz und Wien mit ihren Krankenhäusern zu den Säulen der Gesundheitsversorgung. Spitzenmedizinische Leistungen werden hier mit fürsorglicher Zuwendung und spiritueller Begleitung gepaart, um kranken Menschen das zu geben, was sie in ihrer Not am dringendsten brauchen.

Die Elisabethinen engagieren sich aber nicht nur im Krankenhauswesen, wie Sr. Bonaventura Holzmann, Generaloberin der Elisabethinen Graz, und Sr. Barbara Lehner, Generaloberin der Elisabethinen Linz-Wien anlässlich des Jubiläums betonen. Die Werke der Ordensgemeinschaften erstrecken sich von der Hospizbetreuung über die Beteiligung am Kurhaus Marienkron bis zu einem medizinischen Fitnesscenter. Das aktuellste Projekt der Elisabethinen Graz ist die Errichtung des österreichweit ersten Hospiz für Obdachlose.

Anlässlich des 325-jährigen Jubiläums in Österreich luden die Elisabethinen Graz, Linz und Wien ihre leitenden Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu einer Sternfahrt nach Mariazell ein. Auch Bischof Wilhelm Krautwaschl folgte der Einladung und feierte mit den Wallfahrern die heilige Messe in der Basilika.

(Autor: Michael Etlinger)



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