Ausstellungseröffnung durch Prof. Dr. Philipp Harnoncourt

Am 7. März eröffnete Em. Univ.- Prof. Dr. Philipp Harnoncourt die Ausstellung „1+1+1 = 1“, die noch bis 3. April im Krankenhaus der Elisabethinen besichtigt werden kann.

„Wie erklärst du deinen Schülern die Dreifaltigkeit?“, hat Harnoncourt einmal einen Religionslehrer gefragt. „Gar nicht, das verstehen sie sowieso nicht“, habe der damals geantwortet. Mit dieser Anekdote brachte Harnoncourt bei der Ausstellungseröffnung am 7. März ein zentrales Problem auf den Punkt: Christinnen und Christen sprechen zwar bei jedem Kreuzzeichen vom „Vater, Sohn und dem Heiligen Geist“, würden aber selbst kaum hinterfragen, was damit gemeint ist. 

Eine Möglichkeit, sich der Dreifaltigkeit – beziehungsweise der „Drei-Einsheit“ Gottes – zu nähern sind Bilder. Gerade die Steiermark ist besonders reich an verschiedenen Darstellungen der Trinität Gottes. Philipp Harnoncourt hat eine Auswahl daraus zusammengestellt, die in der Wanderausstellung „1+1+1=1“ gezeigt wird. Noch bis einschließlich 3. April hängt diese Ausstellung im Aufnahme- und Ambulanzbereich im Krankenhaus der Elisabethinen Graz. Ein Teil sind zeitgenössische Kunstwerke, die 2011 bei einem von Harnoncourt ausgerufenen Kunstwettbewerb eingereicht wurden und einen modernen Zugang zum Thema Dreifaltigkeit gefunden haben.

Bei der Eröffnung am 7. März kamen die Besucher in den Genuss, nach dem Vortrag von Harnoncourt die Bilder persönlich von ihm erklärt zu bekommen und auch die Bedeutung unscheinbarer Details zu verstehen.

 
Ausstellung "1+1+1=1"

7. März – 3. April
Mo-Fr tägl. 8.00 – 18.00 Uhr
Aufnahme- und Ambulanzbereich im Krankenhaus der Elisabethinen Graz



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