Fachbereiche der Pflege

Spezialbereiche innerhalb der Berufsgruppe der Pflege

Innerhalb des Bereichs der Pflege gibt es im Krankenhaus der Elisabethinen folgende Fachbereiche:

  • Hygienefachkraft
    Die Hygienefachkraft hat die Aufgabe, bei allen Maßnahmen, die der Erkennung, Vermeidung, Verhütung und Bekämpfung von Krankenhausinfektionen und der Gesundheitserhaltung der Patienten, Spitalsmitarbeiter und Besucher dienen, unter Berücksichtigung ökologischer und ökonomischer Aspekte mitzuwirken.
  • Praxisanleitung
    Unser Krankenhaus ist für viele Schülerinnen und Schüler der Schule für Gesundheits- und Krankenpflegeberufe eine Ort des praktischen Lernens. Auf jeder Station gibt es ausgebildete Praxisanleiter, welche eine geplante und strukturierte praktische Ausbildung sicherstellen. Sie fungieren als Vorbild, Ansprechpartner, Vertrauenspersonen und Vermittler für die Schüler und Praktikanten.
  • Pflegedokumentation
     Leitung der Arge Pflegedokumentation
     Digit. Pflegedokumentation / Schulungs-u. Beratungsfunktion
  • Stomaberatung (Colo-, Ileo-, Tracheostoma)
    Die Aufgabe des Stomaberaters beginnt bereits in der präoperativen Phase mit dem pflegerischen Beratungsgespräch und der präoperativen Markierung.
    Postoperativ ist es wichtig, eine einheitliche Versorgung zu gewährleisten und den Patienten, bei Bedarf auch dessen Angehörige, zu schulen.
    Ziel ist es, dem Stomaträger den Schritt in einen lebenswerten und selbstbestimmten Alltag zu erleichtern.
  • Demenz
    Das Pflegepersonal ist sensibilisiert für die vielfältigen Symptome der Demenz und greift auf verschiedene, auf den Patienten/die Patientin angepasste Pflege- und Betreuungsmaßnahmen zurück. Zur Förderung der PatientInnen kommen auf den Stationen "Demenz-Boxen" mit Beschäftigungsmöglichkeiten wie Bällen und Puzzles zum Einsatz.
  • Wundmanagement
    Im Rahmen des modernen Wundmanagements wurde aufgezeigt, dass der Heilungsverlauf rascher vor sich gehen kann.   
    Um optimale Effekte bei der Behandlung von Wunden zu erzielen, ist es möglich, spezielle Verbandstoffe miteinander zu kombinieren. Wundheilungsprozesse lassen sich durch die Anwendung feuchter Wundverbände erheblich beschleunigen. Darüber hinaus wird die Bildung von überschießendem Narbengewebe deutlich reduziert. Mit der feuchten Wundbehandlung kommt es aber auch zu einer Reduktion von Schmerzen, bedingt durch geringere Reizung durch den Verbandstoff und atraumatische Verbandswechsel. Feuchte Wundverbände haben die Eigenschaft nicht mit der Wunde zu verkleben. Die Wundruhe kann somit erhalten bleiben. Ein wichtiger Baustein zu einer abgeschlossenen Wundheilung.
  • Schmerzmanagement
    Ziel des Schmerzmanagements ist, der Entstehung von Schmerz vorzubeugen, bestehenden Schmerz zu lindern oder auszuschalten. Der Patient  wird begleitet und nicht allein gelassen in seinem Schmerz . Er erhält dazu Unterstützung und Anleitung von Arzt, Pflegepersonal  sowie weiterer Berufsgruppen (z.B. Physiotherapeut, Psychologe ). Dadurch wird der Patient nicht allein medikamentös  optimal eingestellt, sondern in seiner gesamten Persönlichkeit betreut. Dem Patient soll die bestmögliche Lebensqualität  be- oder erhalten bleiben.
  • Diabetesambulanz
    Oberstes Ziel des Diabetesambulanz-Teams ist es, durch bestmögliche Schulung einen wesentlichen Beitrag zu einem möglichst normalen Alltag für Menschen mit Diabetes zu leisten. Durch ein aktives Einbinden der Patienten, sowohl in die Therapiewahl als auch in die Entscheidung für bestimmte Materialien, wird versucht, auf deren Bedürfnisse einzugehen. Sie werden geschult, ihre Diabetestherapie im Alltag und in Ausnahmesituationen selbst zu übernehmen, um ein gesundes Leben mit Diabetes führen zu können.
  • Palliative Care
    Palliativpflege, als fix integrierter Bestandteil von Palliative Care, befasst sich mit der Pflege und Betreuung von sehr schwer und unheilbar erkrankten Menschen. Oberste Priorität ist, die Lebensqualität der Patienten zu erhöhen, indem die verschiedenen Symptome wie z.B. Atemnot oder Schmerzen gut therapiert werden, um sie anschließend wieder nach Hause entlassen zu können.
  • Aromapflege
    Die Aromapflege ist eine komplementäre Pflegemethode – und kann im Rahmen des Pflegeprozesses angewendet werden. Passende Einsatzgebiete bzw. Anwendungsformen werden aufgrund von Fort-und Weiterbildungen, sukzessive (z.B. Raumbeduftung ) als erweitertes Gesundheits- u. Pflegeangebot integriert. Seit dem Jahr 2012 haben wir zum Ziel, ihnen den stationären Aufenthalt durch gezielte Anwendungen angenehmer zu gestalten und ein Gefühl von Wohlbefinden zu vermitteln. Um eine hochwertige Qualität sicherzustellen, findet jährlich eine Mitarbeiterschulung statt, die Basiswissen zur Aromapflege vermitteln soll.


Zurück