Modellierung und Simulation

Seltene Ereignisse in einem Krankenhaus, wie z.B. Notfallsituationen, benötigen klare, einfache und optimierte Prozesse  die ein erfolgreiches Agieren ermöglichen. Zusätzlich bedarf es eines periodischen Trainings, welches selten auftretende Prozessabläufe regelmäßig in Erinnerung ruft.

Das Krankenhaus der Elisabethinen mit dem Krankenhauskooperationspartner Marienkrankenhaus Vorau ist aus diesen Gründen eine strategische Partnerschaft mit der Firma Med-STA  eingegangen und hat ein videoassistiertes Prozessoptimierungsprogramm  entwickelt mit dem einerseits Notfallszenarien, z.B. im Operationssaal, trainiert werden können und andererseits Prozessabläufe durch intensive Mitarbeiterpartizipation optimiert werden.

In Bereichen limitierter Ressourcen haben sich die videoassistierten Prozessoptimierungsprogramme der Elisabethinen & Med-STA Kooperation zu einem unverzichtbaren Instrument in der kontinuierlichen Qualitätsarbeit  eines Krankenhauses entwickelt.

Die notwendigen Schritte in der videoassistierten Prozessoptimierung unterteilen sich in:

  • Definition des Problemfeldes
    (moderierte Arbeitsgruppe mit Mitarbeitern)
  • Erstellen der Simulationsszenarien mit Drehbuch
    (moderierte Arbeitsgruppe mit Mitarbeitern und Vorgesetzten)
  • Festlegen der Erfolgskriterien und Meßparameter
    (moderierte Arbeitsgruppe mit Mitarbeitern und Vorgesetzten)
  • Durchführung der Simulation vor Ort mit den Mitarbeitern unter Videodokumentation
  • Debriefing nach jedem Simulationszyklus mit Festlegen der Optimierungsmaßnahmen für den nächsten Simulationszyklus
  • Bericht mit Darstellung des optimierten Prozessablaufs und Erstellen von notwendigen Unterlagen wie z.B. erarbeiteten Checklisten
  • Trainieren der optimierten Prozessschritte unter Videoassistenz mit Debriefing und wenn notwendig, persönlichem Coaching
Simulation eines Notfallszenarios am Modell unter realen Umgebungsbedingungen Debriefing eines Notfallszenarios im Operationssaal


Zurück